Supertest Bernina 580 mit Stickmodul



Dieser Post steht im Zusammenhang mit der Aktion Supertester vom Nähpark Diermeier
Im Rahmen dieser Aktion wurde mir die o.g.Nähmaschine zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. Es handelt sich somit um einen Werbepost, da ich Werbung für den nähPark und die vorgestellte Maschine mache. Der nähPark nimmt keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. 
Es handelt sich um meine persönliche Meinung und meine persönlichen Eindrücke im Umgang mit der Maschine. 



Ich hab lang überlegt, wie die Tests bei mir ablaufen sollen. Im Endeffekt bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich einfach so weiter mache, wie bisher. Nicht ich richte mich nach der Maschine, sondern ich teste, wie die Maschinen in mein Leben passen.
Daher muss am Anfang meines Testberichts auch immer mein Ausgangspunkt stehen. Dann kann jeder Leser für sich entscheiden, ob er mit meinem Bericht vielleicht was anfangen kann.
Ich nähe seit etwa fünf Jahren und sticke seit vier Jahren. Erst mit einer Brother Innovis 950, jetzt mit einer Husqvarna Viking Designer Topaz 30 (mit der Software Embird2015) und einer W6 Overlock. Meist mach ich Kleidung für mich, manchmal auch für meine Familie. Andere Sachen näh ich gern zwischendurch, zum Beispiel Taschen, Kissen, Geldbörsen, Kuscheltiere, Umschläge oder anderen Kleinkram.
Meine Stickdateien digitalisiere ich gern mal selbst, vor allem die ITH-Sachen. Patchwork gefällt mir, aber bis auf ein paar Testobjekte hab ich mich da noch nicht wirklich ausgetobt.
Meine genähten Sachen halte ich fast immer für tragbar, aber nie für so perfekt, wie ich es möchte. Es gibt also Steigerungspotenzial.  Ich würde mich durchaus als technisch versiert betrachten, ich bin zumindest aber nicht auf den Kopf gefallen.
Wenn ich mir eine neue Maschine kaufen würde, wäre es immer eine Näh-Stickkombination. Ich hätte eventuell auch Platz für zwei, aber ich möchte bis 20x36 cm Sticken und habe noch keine reine Stickmaschine gefunden, die das kann und so viel kostet, dass noch eine gute Nähmaschine drin ist.

Diesmal ist wieder eine Bernina da, quasi die kleine Schwester der 750. Und das ist sie wirklich, kleiner.
Aber nicht im negativen Sinn, sie ist immer noch so groß wie eine normale Nähmaschine.
Ich hatte mit der 750 ja so meine Probleme und war daher schon gespannt, wie es mit der 580 wird.
Zuerst mal bin ich positiv überrascht. Sie kommt mit Stickeinheit, das gefällt mir schon mal sehr, ich liebe ja Kombimaschinen.
Das Problem mit dem Geräusch habe ich bei ihr auch nicht (die 750 hat im Ruhezustand gefiept), hier ist es nur ein normales Betriebsgeräusch. Ich bin auch froh, dass der Freiarm oben aus weißem Kunststoff ist, nicht wieder aus Metall, das hat mir zu sehr gespiegelt.
Die Beleuchtung ist einwandfrei.

Da ich grad auf meiner Topaz was nähe, hab ich bei der Bernina mal gleich mit dem Sticken begonnen.
Wobei, man beginnt eigentlich immer mit dem Gleichen, dem Spulen.
Hier wieder zwei typische Bernina-Sachen: Die Spulen scheinen mehr Garn zu fassen, aber mich stört, daß sie sofort mit dem Spulen beginnt, wenn man den Hebel rüberdrückt.

Sticken

Es werden zwei Spulenkapseln mitgeliefert, das gefällt mir. Unterfaden einlegen, Stickeinheit anschließen und einschalten. Etwas seltsam finde ich, dass man den Transporteur selbst versenken muss. Das habe ich oft vergessen, aber die Maschine weißt einen darauf hin, es kann also nichts passieren.


Da ich auf die Schnelle kein geeignetes Motiv im Katalog fand (geht auch schwer, die Bilder sind sehr klein, nicht originalgetreu abgebildet, sondern in Einzelstichansicht), habe ich mich für eine der integrierten Schriften entschieden.

So sah das auf die Schnelle dann aus. Der Stoff ist etwas dünn zum besticken, aber ich wollte einfach nur mal wissen, ob ich es hinbekomme.
Hier ist die 580 leicht zu bedienen, die Größe kann problemlos geändert werden.





Danach hab ich doch was aus dem Katalog genommen:
Der Drache erschien mir ideal für Jersey. Hier sieht man, wie man die Rahmen auswählen kann. Der Medium und Oval sind Zubehör, die anderen beiden muss man extra kaufen. Ich habe dann versucht, eine bestimmte Stelle im Motiv anzufahren, aber es ist mir nicht gelungen. Nur die Mitte war wählbar, aber ich muss doch wohl erst mal die Anleitung zu Rate ziehen. Rechts unten ist das Symbol zum Abfahren des Motivs, das finde ich immer wichtig, um die Positionierung zu checken.
Beim Sticken kam dann ständig diese Meldung:
Ja, die Bernina hat einen Unterfadenwächter. Der funktioniert eigentlich Bernina-typisch, also sofort Spule wechseln, wenn er sich meldet, die ist wirklich leer. Nicht wie bei Husqvarna, bei denen man meist noch eine Farbe oder Naht fertig machen kann. Gewöhnungsbedürftig, aber Geschmackssache. Prima finde ich, dass man beim Wechseln oder bei Fadenbruch mit dem Drehrad die Stiche vor und zurück ablaufen kann. Das geht schnell und genau, wird auch im Display angezeigt.
Aber hier lag das Problem anderswo. Die Spule war nämlich gar nicht leer. Ich habe die Meldung dann ignoriert, aber die Maschine hat immer wieder angehalten. Da ich das Motiv im Rahmen verschoben hatte und noch nicht wusste, ob und wie ich das speichern kann, habe ich es genervt fertig gestickt und danach die Maschine ausgeschaltet. Heute wird sie erst mal gereinigt und dann sehen wir weiter.

Neuer Tag, neue Spule, dann kam auch die Fehlermeldung nicht mehr. Ich habe den Tipp bekommen, fester aufzuspulen, das werde ich beim nächsten Mal so machen. Trotzdem ist das Problem dann auch beim Nähen aufgetreten.
Ich habe ein paar meiner Dateien in EXP konvertiert und auf einen USB-Stick geschoben.
So sieht das dann im Display aus, sehr übersichtlich und gut zu erkennen, finde ich. Leider werden die Dateien aber nur als Bilder dargestellt, ich habe keine Möglichkeit gefunden, die Namen aufzurufen. Das war für mich manchmal ungünstig, da ich zum Beispiel eine ITH-Datei zwei Mal drauf hatte, bei denen nur zwei Linien anders waren, was man auf dem Bild so nicht erkennen konnte.
Motiv: Crochet Mini von Regenbogenbuntes, Umrandung Dark Hoopies von Pubimatz
Bei dieser Datei hab ich es eigentlich nicht gebraucht, aber ich wollte wissen, ob es geht, das genaue Positionieren. Ich dachte eigentlich, es funktioniert ähnlich wie das System von Pfaff. Laut Anleitung heißt es Virtuelle Positionierung und sollte auf diesem Bildschirm zu sehen sein.
Bei mir sieht das anders aus. Ich frage mich, woran das liegt. Geht das vielleicht nur mit EXP-Dateien? Allerdings fehlt auch beim Drachen das Symbol und das ist eine integrierte Datei.
Eine Datei hatte ich dann doch mit dem Symbol, aber ich konnte nicht so richtig was damit anfangen. Bei mir hat die Maschine einfach nichts gemacht, wenn ich getippt habe. Ich glaube, ich habe das etwas Falsches erwartet, ähnlich wie das System von Pfaff.
Das normale Positionieren habe ich dann doch gefunden.
Man kann über die Drehräder senkrecht und waagrecht verschieben. Dabei können entweder die vier Ecken oder die Mitte benutzt werden. Hier reagiert die 580 schön schnell.
Die 580 hat auch die Möglichkeit, Farbwechsel zu reduzieren. Leider nicht so, wie ich das gerne hätte:
Hier habe ich vier Mal die gleiche Datei vervielfältigt, die eigentlich alle aus denselben 6 Farben bestanden.
Trotzdem reduzierten sich die Wechsel nur auf 62. Ich habe dann mit meiner Software reduziert, die kam auf 9 Wechsel.

Thema Einspannen. Da finde ich die Rahmen von Bernina zwar stabil, aber die Führungsschiene ist sehr hoch, so dass sich der Stoff nicht so schön auflegen lässt. Dafür bekommt man den Rahmen wirklich schnell und einfach in die Maschine.
Die Spungstiche schneidet die 580 zwar am Ende, aber nicht am Anfang einer neuen Sequenz und sie bleiben auch oben auf der Stickerei. Dort liegen sie dann so lose, dass sich durchaus mal am Stickfuß hängen bleiben können. Nicht gut gelöst.
Bei vielen Farbwechseln sieht das dann so aus:
Da würde ich dann schon lieber auf das Schneiden verzichten und es komplett von Hand machen.
Außerdem rutscht beim Abschneiden gern mal der Faden raus:
Thema Garnwechsel: Eigentlich komme ich mit dem Einfädler nach einer Eingewöhnungszeit gut zurecht. Aber beim Sticken kann es manchmal schon eng werden:

Farbe gewechselt, nichts weiter.

Plötzlich ist anscheinend die ganze Datei nach rechts und oben verschoben. Warum passiert sowas dann auch immer erst am Schluss? Ich habe die 580 ausgeschaltet, neu gestartet und alles war wieder an seinem Platz. Hier ist es auch schön, dass die letzte Datei gleich wieder aufgerufen wird, wenn sie noch nicht fertig war.
Einen weiteren Pluspunkt hat sie bei der Geschwindigkeitsregelung geholt. Es ist ein Schieberegler vorne an der Maschine und er kann jederzeit bedient werden, auch wenn die Maschine stickt. Er reagiert sofort. Ebenso zuverlässig ist der Fadenschneider. Bis jetzt kam es kein einziges Mal vor, dass er nicht geschnitten hat.
Das Stickbild ist fast immer perfekt, manchmal musste ich bei bestimmten Garnen die Oberfadenspannung ändern. Das ging einfach und schnell und hat auch meist sofort zum perfekten Ergebnis geführt.
Nach manchen Fadenwechseln hat die 580 aber ziemlich geklappert. Sie ist ja ohnehin sehr laut beim Sticken, aber da hab ich teilweise schon Angst bekommen. Ich bin dem Problem dann auf den Grund gegangen und es hat wohl was mit dem Fadenschneider zu tun. Hier mal eine Aufnahme nach dem Schneiden, als es geklappert hat:
Da hängen Fadenreste. Das Klappert hörte ja immer nach ein paar Sekunden wieder auf, wohl, wenn die verarbeitet waren. Schade, denn der Fadenschneider war wirklich sehr zuverlässig, aber das gibt mir zu Denken.
Hier eine Tasche, die ich mit einem integrierten Motiv verschönert habe:
Motiv: Bernina und MiniCrochet von Regebogenbuntes
Nähen

Ich bin immer wieder fasziniert von den Bernina-Füsschen. Sie machen einen sehr stabilen Eindruck. Der Wechsel geht einfach superschnell, besonders aufgefallen ist mir das beim Umbau Nähen/Sticken. Da muss ich sonst immer schrauben.
Ich wollte mich zuerst den Zierstichen widmen. Aber es war mir nicht gegönnt. Mitten in der Naht sowas…
Danach habe ich diverse Stiche getestet, da passierte es nicht mehr, aber ich hatte das Gefühl, die Maschine näht krumm. Darum hab ich mal wieder auf Papier genäht:
Oben ohne Garn, unten mit. Seltsam. Eigentlich näht sie gerade aus, aber nicht, wenn Garn eingefädelt ist.
Ich habe auch so mein Problem mit Bernina-Füßchen allgemein. 


Das ist der Standardfuß, der ist breiter als meiner. Wie ist das denn jetzt mit füsschenbreit absteppen?
Auch fehlt mir die Einteilung des Fußes, die nehm ich immer als Orientierung für den Abstand. Ich habe daher bei geraden Nähten lieber den Patchworkfuß benutzt.
Positiv aufgefallen ist mir das Wechseln der Nähfüße (und auch das Anbauen des Stickfußes). Das geht wirklich schnell, einfach und präzise.
Der Reißverschlußfuß ist nicht mein Fall. Das hier die seitlichste Position, die möglich ist. Damit komm ich nicht nah genug an den RV (der hier zwischen den Stofflagen ist), der Stoff rutscht auch immer seitlich weg. Eine Änderung des Nähfußdruckes (endlich mal wieder mit dem guten alten Drehrad außen, ohne dass man übers Display ins Menü muss) hat aber leider keine Abhilfe gebracht.

Was mich in der Preisklasse besonders gestört hat: Der Nähfußlift muss mit der Hand bedient werden. Niemals mehr kommt mir eine Maschine ins Haus, die keinen elektronischen Nähfußhebel hat.

Dazu kommt, dass man für dauerhaftes Rückwärtsnähen ins Menü muss oder auf der Taste bleiben muss. Das ist für mich unbequem.
Es ist mir auch aufgefallen, dass sie beim Rückwärtsnähen oft den Stoff zusammenrafft.

Nähen auf Kunstleder ging super, auch ohne Teflonfuss. Die Webbänder liessen sich auch richtig schön und gerade annähen, kein Verrutschen.
Schnitt: Grete von Machwerk
Beim Innenleben hat sich mein Gefühl bestätig (hier noch nicht ganz fertig): Je mehr Lagen, desto besser näht die Bernina 580. Da ich aber mehr Kleidung nähe als Taschen oder Geldbörsen, kann ich ihre Vorzüge da nicht ausnutzen.

In der Anleitung wird der Blindstichfuss zum absteppen am Rand vorgeschlagen, das habe ich auch mal versucht:
Da kann sie sogar so nah am Rand tadellos nähen und transportieren, auch auf Kunstleder. Ich glaube, das wurde mein bisher schönster Gotteslobumschlag.
Leider hat mich auch hier etwas gestört. Ich bin grundsätzlich nicht mehr der Fan von Kniehebeln. Eigentlich wollte ich gerne einen, als ich meine letzte Maschine gekauft habe, aber das wäre nur mit Budgetüberschreitung drin gewesen. Erst war ich etwas enttäuscht und wollte die Tippfunktion der Husqvarna gar nicht nutzen. Aber ich habe mich dann doch damit auseinandergesetzt und mittlerweile finde ich das die ideale Lösung für mich.
Die 580 hat einen Kniehebel und da gibt es schon wieder das Problem, dass ich ganz schlecht mit dem Bein hinkomme. Mein Nähtisch ist nämlich überdurchschnittlich hoch. Daher müsste ich ihn, wenn es meine Maschine wäre, erst mal einstellen lassen, wenn das denn soweit ginge.
Ich habe ihn trotzdem benutzt, die Haltung ist dann halt etwas unbequem und ich kann den Fersendruck nicht nutzen. Schlussendlich was mein größtes Problem aber das knackende Geräusch, wenn ich ihn zur Seite gedrückt habe. Mittlerweile dürfte es sich ja rumgesprochen haben, dass ich sehr empfindlich auf Geräusche reagiere und das Geknacke passt mir gar nicht.


Fazit
Ich würde mir die Bernina 580 nicht kaufen. Mit einem UVP von 4799 Euro ist sie mir für das, was sie kann, einfach viel zu teuer. Besonders der elektronische Nähfußlift fehlt mir. Da ich viel Wert auf das Stickmodul lege, ist mir auch die Stickfläche zu klein.
Bei der Nähfunktion würde sie nicht zu mir passen, ich nähe mehr feine Kleidungsstoffe und Jersey. Der Transport und die Füße der Bernina 580 sind meiner Meinung nach mehr für dicke und feste Materialien ausgelegt. Einzig das Absteppen mit dem Blindstichfuß werde ich vermissen.
 

Kommentare:

  1. Liebe Tanja,
    da ich selbst eine Bernina 450 mit Stickmodull verwende und eine privatschülerin mit bernina 580 unterrichte, möchte ich folgendes sagen....
    Die bernina 580 ist eigentlich eine sehr gute, es gibt ganz wichtige vorteile gegenüber anderen modelle und anderen hersteller, die du hier leider nciht erwähnt hast. aber dazu später. die 95% probleme und geräusche beim sticken,die du nennst haben eh mit falscher bedinung zu tun alks mit qualität der maschine.
    zu einem muss vor der ersten verwendung die mashcine auf 0,0 punkt justiert werden.ebenfalls sollte die erste spannung vor dem sticken geprüft und ebenfalls vom techniker justiert werden. danach sollte bei guter fadenqualität kein fadenriß, keine spannungsprobleme geben.
    die laute geräusche kommen nicht vom fadenabshcneider, sondern wenn die untere spannung zu locker ist.positionierung der muster klappt wunderbar(ich stückele sehr komplizierte kreuzstichdesigns aneinander oder komplizierte muster(siehe mein letzten post in meinem blog).das geht wunderbar. und hier kommt ein gropsser minus-punkt. sehr knappe und mangelhafte beschreibung in der anleitung, keine videos.d.h.vor der anwendung braucht man gute schulung oder /und aufmerksames lesen der anleitung. wenn man das verstanden und ausprobiert hat, dann gehts. nun zu dem nähen. es gibt kaum einen hersteller,der so eine riesen auswahl an füsschen anbietet, dazu kommt, dass jedes berninafüsschen eine ingenieuer meisterleistung ist und zu erreichung der absuluten präzision und perfektion führt.die breite des hauptfüschens ist wirklich gewöhnungsbedürftig.aber waofür hat man dann die nadelverschiebung und einkerbungen? also füsschenbreiot(d.h. 5 mm) ist doch wirklich kein problem!
    was ich schlecht finde ist,dass der sensor des unterfadens zu empfindlich eingestellt ist. das führt dazu dass er sich teilweise in völlig unpassenden moment meldet(z.b. mitten drin im knopfloch). positiv dabei ist,dass die mashcine diese operation dann problem los fotsetzt auch wenn du mitten drin dann spule wechseln musst(das ist bei alten berninas nicht der fall und das wäre fatal für ein knopfloch).
    ebenfalls positiv ist zu regulierende innenabstand zwischen beiden reihen beim knopfloch. man kann es so schmal halten wie man will und nicht wie bernina es einprogrammiert hat. ebenfalls gut ist es, dass man die knopflöcher grösse per display messen lassen kann.
    bernina näht auch wunderbar die feinsten seiden, dafür muss aber der fussdruck aber wirtklich radikal reduziert werden.ebenfalls hat es enorme auswirkung auf von dir angesprochenes rückwärtsnähen.
    mein fazit zu bernina allgemein:
    ohne hochqualifizierte anweisung ist jede bernina nur so gut wie der anwender und kann die volle leistung ihre qualität nicht entfalten!

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    1. Hallo!
      Ich habe weiter unten geantwortet.
      Zudem habe ich auch bei diesem Test wieder meine Einleitung eingefügt (ich hab sie weggelassen, weil es mir sehr viel zu lesen erschien), damit jeder meinen Ausgangspunkt besser beurteilen kann.
      VG
      Tanja

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  2. Hallo!
    Danke für Deinen Kommentar. Dazu habe ich auch ein paar Anmerkungen.
    Ich gehe davon aus, dass die Maschine durchgecheckt wird, bevor ich sie bekomme. Dazu sind beim Test ja doppelt so viele Maschinen vorhanden als Tester.
    Die lauten Geräusche kommen auch nicht vom Fadenschneider sondern irgendwo von unten, weil eben noch Faden drin ist und hören ja auch nach kurzer Zeit wieder auf. Ich hatte auch keinerlei Spannungsprobleme oder Fadenrisse beim Sticken.

    Dass die Maschine grundsätzlich laut ist, hat mit Justierung und Fehlbedienung sicher nichts zu tun, sie ist halt einfach lauter, als ich das gewohnt bin, das muss ja nicht für jeden zutreffen.
    Ich stimme dir zu, mit Einarbeitung oder Kurs hätte ich mich sicher leichter getan (was bei Markenwechsel ja immer so ist), aber die meisten kaufen ihre Maschine eben ohne Einweisung. Da ich bei keiner Maschine eine Einweisung bekomme, haben ja alle die gleiche Vorraussetzung.
    VG
    Tanja

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Ich freu mich über jeden Kommentar und auch über konstruktive Kritik und Hinweise!

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