Übungsshirt

Ich übe fleißig an der Cover und hab auch schon eine "Probeträgerin" gefunden.
Denn fürs Üben ist es eben mit kleinen Teilen schöner, schneller fertig und kein so hoher Verschleiß.
Also eine alte Ottobre (Ausgabe 4/2013) rausgekramt und ein Shirt für die Nichte genäht.
Da hat sich schon das erste Problem gezeigt, ich hatte nicht genug Konen, um auch in der Cover blau einzufädeln. Hm, ich muss wohl shoppen gehen, wie schlimm...
Als das halbfertige lila Shirt (aus einem ertauschten Doublefacejersey) vor mir lag, wars mir dann doch zu einfach und ich hab erst mal die Ärmel geteilt und das untere Stück auf links verarbeitet.
Dann hat immer noch was gefehlt und ich habe mich für einen "Zierstreifen" entschieden. Als ich ihn mit Vliesofix aufgebügelt hatte und losnähen wollte, dämmerte es mir. Mist, das muss ich ja von links machen, damit die Covernaht rechts ist. Hab ich nie drüber nachgedacht.
Ich habe dann das Shirt nochmal von links gebügelt, so dass sich die Kante durchdrückte, hab sie mit Markierstift nachgezeichnet und dann gecovert. Einmal hats nicht so geklappt, aber praktischerweise lässt sich eine Covernaht ja schnell auftrennen.

Die Übergänge werden immer besser. Allerdings hab ich mir nach dem Shirt gleich den Klarsichtfuss bestellt (Achtung, Shoplink: Den bekommt ihr HIER.)
Das Shirt (Gr. 98) geht die nächsten Tage ab zur Nichte und wird hoffentlich ordentlich in die Mangel genommen. Mal sehen, ob an der Problematik von Covernähten was dran ist.

1 Kommentar:

  1. Oh das sieht klasse aus. Auch ohne Perfekte Nähte. ;-)
    Grüße Sonnenblume

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